Rüstig statt rostig: Gesundheitsförderung für Ältere

Das partizipative Angebot „Rüstig statt rostig“ stärkt die soziale Gesundheit, die Lebensqualität, das Wohlbefinden und damit auch die Gesundheitskompetenz älterer Menschen. Auch das soziale Miteinander wird gefördert. Das Projekt ist ein weiterer Knoten in der Verknüpfung von kommunaler Gesundheitsförderung und Primärversorgung im PROGES-Modellprojekt GES.UND.

Speziell geschulte Personen besuchen im Rahmen von „Rüstig statt rostig“ ehrenamtlich ältere, nicht mehr so mobile Menschen. Gemeinsam mit ihnen trainieren sie Kraft, Beweglichkeit und Alltagsmobilität. So wird Zugang gefunden auch über andere Gesundheitsthemen wie Ernährung, Entspannung oder den nächsten Arztbesuch, zu sprechen. Dabei kommt es für beide zu einer Stärkung der Selbstwirksamkeit und die Teilnehmenden erkennen, dass sich das eigene aktive Handeln positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt. Zudem wird die Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft gefördert. Die Wirksamkeit des Transferprojekts wurde auch in einer Studie der Medizinischen Universität Wien – Zentrum für Public Health bestätigt.
Gemeinsam mit den Therapeutinnen des PVE-Haslach wurden die Schulungsunterlagen aufbereitet und spezielle Vermittlungsmaterialien für das Übungsprogramm entwickelt. Jetzt startet im „PROGES GES.UND“ -Büro in Haslach an der Mühl das Qualifizierungsprogramm für die GesundheitspartnerInnen. Alle freuen sich bereits auf ihre Einsätze bei Menschen in den Gemeinden Haslach, Lichtenau, St. Oswald und St. Stefan Afiesl.

Weitere Informationen:


30.09.2021
« zurück

Diesen Beitrag teilen: