DIE GESUNDHEITSKOMPETENZ-PLATTFORM
FÜR ÖSTERREICH

Gesundheitskompetenz trägt wesentlich zur Gesundheit und gesundheitlichen Chancengerechtigkeit der Bevölkerung bei. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz ist daher ein wichtiges Gesundheitsziel und ein Eckpunkt der Gesundheitsreform in Österreich. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) unterstützt die Umsetzung dieses Ziels unter Berücksichtigung des Health-in-All-Policies-Ansatzes.

AKTUELLES

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Mit Ihrer Teilnahme an der 4. Europäischen Gesundheitskompetenz-Konferenz (4. European Health Literacy Conference, EHLC) machten über 215 Delegierten aus 33 Ländern, Dublin (Irland) von 14. bis 15. März 2019 zur europäischen Hauptstadt für Gesundheitskompetenz. Im Mittelpunkt des Programms stand die Frage „Wie eine gesundheitskompetente Gesellschaft vorangetrieben werden kann“ und welchen Beitrag Forschung, Politik und Praxis in Bezug auf die Fähigkeit der Menschen, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und anzuwenden, um ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern, leisten können.
21.03.2019
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„Was Sie schon immer über Gesundheitskompetenz wissen wollten - Einführung zu Grundlagen und Umsetzungsmethoden in Österreich!“ ist der Titel einer im Rahmen der 22. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) stattfindenden Pre-Conference. Diese bietet eine hervorragende Gelegenheit, Einblick in aktuelle Entwicklungen im Bereich Gesundheitskompetenz, die Arbeit der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) zu gewinnen und Beispiele für erfolgreiche Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung kennenzulernen. Die Pre-Conference findet am Mittwoch den 22. Mai 2019, 9:00-12:30 Uhr, im Austria Trend Hotel Savoyen Wien statt.
25.02.2019
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„3 Fragen für meine Gesundheit“ ermutigt Patientinnen und Patienten, im Gespräch mit ihren Ärztinnen und Ärzten und anderen Gesundheitsfachkräften zumindest drei wichtige Einstiegsfragen zu stellen. Diese drei Fragen kann man sich gut merken. Sie stellen wichtige Fragen für Patientinnen und Patienten dar, die in vielen Gesprächen wichtig sind. Noch besser ist es sich eingehend auf ein anstehendes Gespräch vorzubereiten und sich weiterführende eigene Fragen zu überlegen. Wichtig ist auch alle wichtigen persönlichen Informationen zum Gespräch mitzubringen (z.B. Befunde, Medikamente, Beschwerden-Tagebuch). „3 Fragen für meine Gesundheit“ sind also ein erster Schritt, der es Patientinnen und Patienten erleichtert, im Gespräch aktiv zu werden. Gesundheitsfachkräfte werden dazu ermutigt, Patientinnen und Patienten zum Fragenstellen zu ermuntern und sicherzustellen, dass Patientinnen und Patienten die Antworten auf diese zentralen drei Fragen gut verstehen.
07.02.2019
beate hartinger klein

Jeder Mensch in Österreich soll in seinen Entscheidungen betreffend seiner Gesundheit bestmöglich unterstützt werden! Wir wollen alle wichtigen Informationen über das öffentliche Gesundheitswesen für unsere Bürger leicht verständlich aufbereiten und zur Verfügung stellen.

Mag. Beate Hartinger-Klein
Gesundheitsministerin

SCHWERPUNKTE

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Verbesserung der Gesprächsqualität
im Gesundheitssystem

Gespräche zwischen Gesundheitsfachkräften und Bürgerinnen/Bürgern sind Studien zufolge hochrelevant für Gesundheits-Outcomes. Gesprächsqualität im Gesundheitssystem ist daher nicht als vernachlässigbares „nice to have“, sondern als unerlässliches Werkzeug und als wirksame Intervention in Gesundheitsförderung, Prävention und Krankenversorgung zu verstehen. Gute Gesprächsführung ist lehr- und lernbar und kann durch strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen ermöglicht und gesteuert werden.

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Gute
Gesundheitsinformationen
für Österreich

Ob Zeitungsartikel oder Webseite, App oder Broschüre: Gesundheitsinformationen sind allgegenwärtig und zählen zu den meist genutzten Informationsangeboten. Mit der Zahl der Angebote steigt aber nicht automatisch auch das Wissen oder die Gesundheitskompetenz der Österreicherinnen und Österreicher. Dazu braucht es qualitätsvolle, verständliche Gesundheitsinformationen. Diese sollten unabhängig, unverzerrt, geschlechtergerecht, verlässlich, verständlich und auf Evidenz basierend sein. So sind zum Beispiel 60 Prozent der Artikel über Gesundheit und Krankheit stark übertrieben oder nicht zutreffend. Nur 11 Prozent berichten korrekt.

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Rahmenbedingungen
in Organisationen
und Settings

Gesundheit entsteht dadurch, dass man in die Lage versetzt ist, informierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen sowie die Aufgaben im Alltag gesund bewältigen zu können und dadurch, dass die Gesellschaft in der man lebt, situative und organisationale Rahmenbedingungen herstellt, die dies ermöglichen. Die Strukturen/Rahmenbedingungen haben maßgeblichen Einfluss auf die (Gesundheits-)Kompetenz, möglichst gute Entscheidungen in Hinblick auf die eigene Gesundheit zu treffen.