DIE GESUNDHEITSKOMPETENZ-PLATTFORM
FÜR ÖSTERREICH

Gesundheitskompetenz trägt wesentlich zur Gesundheit und gesundheitlichen Chancengerechtigkeit der Bevölkerung bei. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz ist daher ein wichtiges Gesundheitsziel und ein Eckpunkt der Gesundheitsreform in Österreich. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) unterstützt die Umsetzung dieses Ziels unter Berücksichtigung des Health-in-All-Policies-Ansatzes.

AKTUELLES

Aktuelles
Die 5. Konferenz der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) fand in Kooperation mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK), dem NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) und dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) am 19. September 2019 in St. Pölten statt und widmete sich dringenden Zukunftsfragen. Vorteile des technologischen Fortschritts für Land und Leute nutzbar machen „Wir in Niederösterreich sehen den digitalen Wandel als große Chance für alle Lebenswelten und wollen die Vorteile des technologischen Fortschritts für Land und Leute nutzbar machen. Das gilt im Besonderen auch für das Thema Gesundheit. Mit der Gesundheits-Hotline 1450, der Notruf-App oder der E-Medikation gibt es bereits Vorzeige-Beispiele, wie uns das erfolgreich gelingen kann. Unser gemeinsames Ziel muss es aber sein, die Gesundheitskompetenz im Land weiter zu stärken.“, unterstreicht Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
19.09.2019
Startseite
„3 Fragen für meine Gesundheit“ ermutigt Patientinnen und Patienten, im Gespräch mit ihren Ärztinnen und Ärzten und anderen Gesundheitsfachkräften zumindest drei wichtige Einstiegsfragen zu stellen. Diese drei Fragen kann man sich gut merken. Sie stellen wichtige Fragen für Patientinnen und Patienten dar, die in vielen Gesprächen wichtig sind. Noch besser ist es sich eingehend auf ein anstehendes Gespräch vorzubereiten und sich weiterführende eigene Fragen zu überlegen. Wichtig ist auch alle wichtigen persönlichen Informationen zum Gespräch mitzubringen (z.B. Befunde, Medikamente, Beschwerden-Tagebuch). „3 Fragen für meine Gesundheit“ sind also ein erster Schritt, der es Patientinnen und Patienten erleichtert, im Gespräch aktiv zu werden. Gesundheitsfachkräfte werden dazu ermutigt, Patientinnen und Patienten zum Fragenstellen zu ermuntern und sicherzustellen, dass Patientinnen und Patienten die Antworten auf diese zentralen drei Fragen gut verstehen.
06.09.2019
Aktuelles
Das Public Health Panorama ist eine zweisprachige, von Expert/innen begutachtete (englisch-russische) OpenAccess-Zeitschrift, die vom WHO-Regionalbüro für Europa herausgegeben wird. In einer aktuellen Sonderausgabe befasst sich das Public Health Panorama mit den aktuellen Fortschritten bei der Förderung der Gesundheitskompetenz in der Europäischen Region der WHO. In ihrem Interview gibt die österreichischen Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Mag.a Dr.in Brigitte Zarfl, einen Überblick über die strategischen Ansätze, die Einrichtung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz und die in Vorbereitung befindliche, international vergleichende Gesundheitskompetenz- Erhebung (HLS19).
05.09.2019

SCHWERPUNKTE

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Verbesserung der Gesprächsqualität
im Gesundheitssystem

Gespräche zwischen Gesundheitsfachkräften und Bürgerinnen/Bürgern sind Studien zufolge hochrelevant für Gesundheits-Outcomes. Gesprächsqualität im Gesundheitssystem ist daher nicht als vernachlässigbares „nice to have“, sondern als unerlässliches Werkzeug und als wirksame Intervention in Gesundheitsförderung, Prävention und Krankenversorgung zu verstehen. Gute Gesprächsführung ist lehr- und lernbar und kann durch strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen ermöglicht und gesteuert werden.

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Gute
Gesundheitsinformationen
für Österreich

Ob Zeitungsartikel oder Webseite, App oder Broschüre: Gesundheitsinformationen sind allgegenwärtig und zählen zu den meist genutzten Informationsangeboten. Mit der Zahl der Angebote steigt aber nicht automatisch auch das Wissen oder die Gesundheitskompetenz der Österreicherinnen und Österreicher. Dazu braucht es qualitätsvolle, verständliche Gesundheitsinformationen. Diese sollten unabhängig, unverzerrt, geschlechtergerecht, verlässlich, verständlich und auf Evidenz basierend sein. So sind zum Beispiel 60 Prozent der Artikel über Gesundheit und Krankheit stark übertrieben oder nicht zutreffend. Nur 11 Prozent berichten korrekt.

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Rahmenbedingungen
in Organisationen
und Settings

Gesundheit entsteht dadurch, dass man in die Lage versetzt ist, informierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit treffen sowie die Aufgaben im Alltag gesund bewältigen zu können und dadurch, dass die Gesellschaft in der man lebt, situative und organisationale Rahmenbedingungen herstellt, die dies ermöglichen. Die Strukturen/Rahmenbedingungen haben maßgeblichen Einfluss auf die (Gesundheits-)Kompetenz, möglichst gute Entscheidungen in Hinblick auf die eigene Gesundheit zu treffen.