Handbuch Mittagsverpflegung

Langtitel: Begleitung bei der Planung, Umsetzung bzw. Optimierung einer Mittagsverpflegung in Kindergärten, Pflichtschulen und Horten mit Hilfe des Handbuchs Mittagsverpflegung
Einrichtung: Styria vitalis
zuständige Leiterin: Mag. Karin Reis-Klingspiegl, Geschäftsführung
Website der Einrichtung: www.styriavitalis.at
Maßnahmenkoordinatorin: Karin Sindler, MPH
(geplante) Laufzeit: 1. September 2019 bis 31. August 2024
Status: laufend

Zielsetzung der Maßnahme:


Ziel ist, in steirischen Kindergärten, Pflichtschulen und Horten ein ausgewogenes, gutes und gesundes Mittagessen zum Wohle vieler Kinder und Jugendlicher zu etablieren. Dazu bedarf es einerseits der Verbreitung des Handbuchs Mittagsverpflegung mit seinen grundlegenden Informationen, praktischen Empfehlungen und Planungshilfen insbesondere für Erhalter, andererseits braucht es Beratung und Prozessbegleitung für die Akteure im Verpflegungsdreieck, um entsprechende Verpflegungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen oder bestehende zu optimieren.

 

Ausgangslage:


Warme Mahlzeiten in Kindergarten, Schule und Hort gehören für immer mehr Kinder und Jugendliche zum Alltag. Dieses gemeinsame Essen hat das Potenzial, zum Wohlfühlen in der Lebenswelt, zur Förderung von Ernährungskompetenz sowie zu Konzentration und Aufmerksamkeit in einem herausfordernden Betreuungs- und Schulalltag beizutragen. Trotz dieser aktuellen Bedeutung der Mittagsverpflegung fehlen systematische Arbeitshilfen und eine umfassende Beratung für die verantwortlichen Akteure. Erhalter (das sind Gemeinden, private oder kirchliche Träger) verantworten das Angebot einer Mittagsverpflegung und entsprechender Räume, Einrichtungen wie Kindergarten, Schule und Hort verantworten Verpflegungsablauf, Esskultur und den Verpflegungsdialog mit Kindern, Eltern, Erhalter und Verpflegungsanbieter, letzterer verantwortet Speisenangebot, Lebensmitteleinkauf, Zubereitung, Lieferung und Information der Kund/-innen. Gemeinsam bilden sie als Koproduzenten eines guten Angebots das Verpflegungsdreieck.

 

Methodik:


  • Situationsanalyse zur Mittagsverpflegung zeigt (keinen) bestehenden Veränderungsbedarf
  • Zieldefinition für neues oder optimiertes Verpflegungskonzept entsteht mit Akteuren des Verpflegungsdreiecks
  • Umsetzungsplanung und Umsetzung des erarbeiteten Verpflegungskonzeptes inklusive der Qualitätssicherung mit Akteuren des Verpflegungsdreiecks Methoden sind: Runde Tische, Workshops, teilnehmende Beobachtung, Speiseplanchecks

 

Beitrag zum Wirkungsziel 2:


  • individuelle Ernährungskompetenz z.B. der Kinder und Jugendlichen steigt durch ein ausgewogenes, gut kommuniziertes Speisenangebot
  • HiAP-Prozess durch breite Kooperation von Politik, Verwaltung, Einrichtungen der Politikfelder Bildung, Finanzen, Soziales, Gesundheit
  • Chancengerechtigkeit durch Kooperation mit Kindergärten, Pflichtschulen, die im ländlichen Bereich von allen Kindern einer Kohorte besucht werden

 

Zielgruppen:


  • im Setting Kindergarten und Kinderkrippe: Kinder, Beschäftigte, Eltern und Entscheidungsträger/-innen
  • im Setting Schule und in anderen Bildungseinrichtungen: SchülerInnen, LehrerInnen, Direktor/-innen, Eltern, Entscheidungsträger/-innen und nicht unterrichtendes Personal
  • im Setting Gemeinde/Stadtviertel: Gemeindepolitik, -verwaltung, private und kirchliche Träger von Einrichtungen
  • im Setting Freizeit/Konsumwelten: Anbieter und Entscheidungsträger/-innen für Dienstleistungen, Produktion, Handel, Akteurinnen/Akteure in Vereinswesen und Zivilgesellschaft
26.09.2019

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