Die Rolle der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in der Weiterentwicklung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung

Autorinnen/Autoren: Dierks, M., Kofahl, C.
Erscheinungsjahr: 2018

Marie-Luise Dierks (Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover) und Christopher Kofahl (Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut für Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Hamburg) beschäftigen sich mit der Frage „Die Rolle der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in der Weiterentwicklung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung“.

Der Artikel gelangt zu dem Schluss, dass Gesundheitskompetenz eine zentrale, wenn auch nicht die einzige Komponente des Empowerments von Erkrankten und ihren Angehörigen ist. Sie wird durch die Aktivitäten der Selbsthilfe gestärkt, ohne dass dies immer explizit erwähnt wird. Deshalb ist es strategisch sinnvoll, dass Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen, die eine verstärkte öffentliche Wahrnehmung, Anerkennung, Partizipation und Beteiligung anstreben, sich offensiv in die aktuelle Debatte einbringen, diese Entwicklung als Chance sehen und deutlich machen, wie und wodurch sie die Gesundheitskompetenz ihrer Mitglieder stärken.

 

07.02.2019

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