Erster Freiwilliger Nationaler Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele / SDGs (FNU)

Unter dem Titel „Österreich und die Agenda 2030“ hat die österreichische Bundesregierung im Rahmen des 20. Ministerrates die vorläufige Endfassung des Berichts „Österreich und die Agenda 2030; Freiwilliger Nationaler Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele“ zustimmend zur Kenntnis genommen.

„Der erste Bericht wurde in einem breiten transparenten und partizipativen Stakeholder-Prozess erstellt und bietet einen Überblick über Aktivitäten und Maßnahmen von Bundesministerien, Bundesländern, Städte- und Gemeindebund, Sozialpartnern und Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Auch die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) wird darin als Maßnahme für mehr Empowerment und zu besserer Information, Kommunikation und Orientierung rund um die Themen Krankenversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung, genannt.“, betont Christina Dietscher, Vorsitzende der ÖPGK.

Der Bericht möchte durch die Aufnahme von Erfolgsgeschichten und Flagship-Initiativen einerseits das Engagement der Stakeholder sichtbar machen und gleichzeitig zu weiterem Handeln motivieren. Die Vielfältigkeit der Initiativen zeigt deutlich, wie breit die Ansätze zur Umsetzung der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Dimension der Agenda 2030 sind und wie die SDGs zusammenwirken. „So unterstützt die ÖPGK etwa über die Förderung von Gesundheit hinaus weitere Nachhaltigkeitsziele, vor allem fördert sie auch Gleichstellung und die Verringerung von Ungleichheiten.“, so Dietscher.

 

Weitere Informationen


Im Zuge der der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 haben die 193 Mitgliedsstaaten mit der UN Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung erstmals global gültige Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) beschlossen. Mit dem Ministerratsbeschluss der Bundesregierung vom 12. Jänner 2016 wurde die Basis für die Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich gelegt. Damit wurden alle Bundesministerien beauftragt, die SDGs gegebenenfalls in relevante Strategien und Programme einzuarbeiten, entsprechende Aktionspläne zu erstellen und Maßnahmen zu treffen. Die Umsetzung der Agenda 2030 erfolgt von allen Bundesministerien in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Mit diesem „Mainstreaming“-Ansatz werden die SDGs auf allen Ebenen wirksam in sämtliche Aktivitäten der österreichischen Politik und Verwaltung integriert.

 

Autorin: Jennifer Sommer

Erstellt: 16.07.2020
16.07.2020

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