GET – Gesunde Entscheidungen treffen!

Einrichtung: Styria vitalis
zuständige Leiterin: Mag. Karin Reis-Klingspiegl, Geschäftsführung
Website der Einrichtung: www.styriavitalis.at
Maßnahmenkoordinatorin: Mag. Dr. Inge Zelinka-Roitner
Einrichtung: Oberösterreichische Gebietskrankenkasse
zuständige Leiterin: Bettina Stadlmayr, MSc
Website der Einrichtung: www.ooegkk.at
Maßnahmenkoordinatorin: Heidelinde Jetzinger
(geplante) Laufzeit: 1. Mai 2019 bis 31. August 2022
Status: laufend

Zielsetzung der Maßnahme:


Strategische Ziele

Erhöhung der kindlichen Gesundheitskompetenz von der 1. bis zur 4. Schulstufe.
Subziele:

  • Sprach- und Lesekompetenz in Bezug auf Gesundheitsinformation erhöhen
  • Kritisches Denken und Hinterfragen in Bezug auf Gesundheitsinformation fördern
  • Gesundheitsrelevantes Verhalten fördern
  • Wissen über Gesundheitssystem und relevante Anlaufstellen aufbauen.

Operationalisierte Ziele

Sensibilisierung von Eltern und Pädagog/-innen für die Bedeutung von Gesundheitskompetenz. Subziele:

 

Ausgangslage:


Die für Gesundheitskompetenz entscheidende Fähigkeit, gesunde Entscheidungen treffen zu können, wird bei Kindern und Jugendlichen maßgeblich durch die soziale Umgebung, und so auch durch die Schule, beeinflusst. Diese Fähigkeit ist sehr eng mit Sprachverständnis, Lesekompetenz und der Kompetenz, kritisch zu hinterfragen, verbunden. Basierend auf 5 Themen (siehe Zielsetzung, 2.) soll Gesundheitskompetenz im Projekt ab der ersten Schulstufe mit Hilfe einer von Styria vitalis in Zusammenarbeit mit Pädagog/-innen erstellten Materialbox mit konkreten Stundenbildern, Bildmaterial, Literatur und Best Practice-Beispielen vermittelt werden. Eltern und Pädagog/-innen sollen dafür sensibilisiert werden, was Gesundheitskompetenz bei Kindern bedeutet und wie sie diese stärken können. Auf Organisationsebene soll der Leitfaden „Schulen für Gesundheitskompetenz“ zum Einsatz kommen. Die erwartete Erhöhung der GK wird mittels Testinstrument (IfGP) nach 3 Jahren gemessen.

 

Methodik:


  • Einschulen der Schulteams in Arbeit mit Leitfaden, Materialbox und Konzept der Gesundheitskompetenz
  • Einschulen der Eltern für die Umsetzung der Projektinhalte
  • Prozessbegleitung durch telefonische Reflexionstermine und solche vor Ort
  • Partizipative Erstellung von SQA-Plänen zur Gesundheitskompetenz am Schulstandort mit laufender Adaption der Feinziele
  • Zusammenfassen aller Ergebnisse und Lessons learned im Abschlussbericht zum Transfer an weitere Stakeholder
  • Umsetzen begleitender regionaler PädagogInnenfortbildung zu den 5 inhaltlichen Themen
  • Transfer der Schulungsinhalte, Erkenntnisse und Ergebnisse durch Präsentationen bei Tagungen, Integration in feel-ok.at etc.

 

Beitrag zum Wirkungsziel 1:


Kinder, die in ihrem Schulalltag zu Gesundheitsthemen reflektieren und kritisch hinterfragen können (z.B. mit Hilfe der Philosophie-Kärtchen) haben einen reflektierteren und informierteren Umgang mit Krankheit, bei Arztbesuchen, mit dem Gesundheitssystem. Dies wirkt auch präventiv in Bezug auf Suchtverhalten und andere riskanten Verhaltensweisen. Durch die geplanten Maßnahmen im Bereich Versorgung (Kontakt zu lokalen Ärzten, Rotes Kreuz etc.) werden soziale und kommunale Netzwerke gestärkt und Anlaufstellen bekannt gemacht. Durch die Erprobung der Maßnahmen in allen vier Schulstufen lernen Kinder praktisch, wie man sich gesundheitsförderlich verhalten kann.

Beitrag zum Wirkungsziel 2:


Kinder sind unabhängig von ihrer sozialen Herkunft in ihrer Gesundheitskompetenz gestärkt, wenn sie:

  • ihre Bedürfnisse (körperliche, psychosoziale) wahrnehmen, benennen können,
  • Wissen über gesundheitsrelevantes Verhalten haben, für sie relevante Fragen dazu stellen können und eigene (Wert-)Haltungen dazu entwickeln,
  • Wissen haben, wo und wie man in Gesundheitsfragen Unterstützung bekommt und Hilfe holen kann,
  • gute Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen und umsetzen können.

Zielgruppen:


  • Im Setting Familie: Mütter, Väter, Kinder und Jugendliche
  • Im Setting Schule und in anderen Bildungseinrichtungen: Schüler/-innen, Lehrer/-innen, Direktor/-innen, Eltern, Entscheidungsträger/-innen im Setting Schule, nicht unterrichtendes Personal im Setting Schule
26.09.2019

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