Ask me 3

Im „Ask me 3“-Modell werden Patientinnen/Patienten ermutigt, drei einfache Fragen in Gesprächen mit Gesundheitsdienste-Anbieterinnen/Anbietern (GDA) (z.B. Ärztinnen/Ärzten, Apothekerinnen/Apotheker, etc.) zu stellen.

 

Dieses Modell richtet sich insbesondere an:


Gesundheitseinrichtungen, Krankenanstaltenträger, Ausbildungseinrichtungen, Interessensvertretungen, Gesundheitsdienste-Anbieterinnen/-Anbieter

 

Kurzbeschreibung:


Im „Ask me 3“-Modell werden Patientinnen/Patienten ermutigt, drei einfache Fragen in Gesprächen mit Gesundheitsdienste-Anbieterinnen/Anbietern (GDA) (z.B. Ärztinnen/Ärzten, Apothekerinnen/Apotheker, etc.) zu stellen:

1) Was ist mein wichtigstes Gesundheitsproblem?

2) Was kann ich dagegen tun?

3) Warum soll ich das tun? Warum ist das wichtig?

Die Patientinnen/Patienten werden durch Poster, Broschüren, Videos etc. darüber informiert und mit einem Vordruck mit den drei Fragen und Platz für eigene Notizen ausgestattet. Gleichzeitig werden die GDA sensibilisiert und durch Begleitmaßnahmen unterstützt, Patientenfragen zu ermutigen und verständliche Antworten zu geben.

 

Ziele/Nutzen:


  • Patientenempowerment
  • verbesserte Kommunikation und Entscheidungsfindung zwischen GDA, Patientinnen/Patienten und deren Angehörigen
  • indirekt verbesserte Patientensicherheit und Versorgungsqualität

 

Zielgruppe, die direkt profitieren soll:


Patientinnen/Patienten in fast allen Behandlungssettings

 

Warum bewertet die ÖPGK diese Maßnahme als „Modell guter Praxis“?


Die Gesprächsqualität in der Krankenversorgung in Österreich hinkt dem EU-Durchschnitt hinterher. Ask me 3 ist eine einfache, gut umsetzbare, nachhaltige, nachvollziehbare und evivenzbasierte Maßnahme, um Patientinnen/Patienten und deren Angehörige stärker an Gesprächen mit GDA zu beteiligen und dadurch die Gesprächsqualität und Behandlungsergebnisse zu verbessern.

Interesse? Hier geht’s zu weiteren Informationen.

13.10.2018

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