Gemeinsam. Gerecht. Gesund. Kongress Armut und Gesundheit 2018

Die ÖPGK diskutierte im Zuge des Kongresses gemeinsam mit anderen Expertinnen/Experten über Lösungsstrategien für gesundheitliche Ungleichheit und stellte die Kurzvideos zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Geflüchteten vor.

Vom 20. bis 21. März 2018 fand in Berlin der Public Health-Kongress Armut und Gesundheit unter dem Motto Gemeinsam. Gerecht. Gesund. statt. Er stellte mit 128 Veranstaltungen und ca. 2.500 Teilnehmenden den bisherigen Höhepunkt der Veranstaltungsreihe dar.

Workshop: Gesundheitliche Ungleichheit – Die Rolle der Gesundheitskompetenz auf politischer Ebene

Im Rahmen der Tagung wurde ein internationaler Workshop zur politischen Gestaltung im Bereich Gesundheitskompetenz abgehalten. Einleitend präsentierte Orkan Okan (Universität Bielefeld), der den Workshop konzipiert hatte, Konzepte und Studien zu Gesundheitskompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Anschließend stellte Heide Weishaar (Hertie School of Governance, Berlin) die Entwicklung des Deutschen Aktionsplans Gesundheitskompetenz vor, der im Februar des Jahres offiziell lanciert wurde. Gillian Rowlands (Universität Newcastle, England), Hauptautorin des kurz vor der Veröffentlichung stehenden Evidenzberichts des WHO-HEN-Network zu wirksamen Politiken im Bereich Gesundheitskompetenz, präsentierte das Konzept und erste Ergebnisse des Berichts. Abschließend stellte Christina Dietscher (Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Vorsitzende der ÖPGK) österreichische Strukturen, Strategien und Umsetzungsmaßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz vor, darunter natürlich auch die ÖPGK und das Netzwerk Gesprächsqualität.

Am Workshop nahmen etwa 40 Personen aus Wissenschaft, Politik und Praxis teil, die im Anschluss an die Präsentationen zu lebhaften Diskussionen beitrugen.

Poster-Präsentation: „Gesund und krank in Österreich“ – ein mehrsprachiges Videoprojekt

Anna Krappinger (Fonds Gesundes Österreich) stellte die in Kooperation mit der ÖPGK, der asylkoordination österreich und dem Verein start.quartier produzierten Kurzvideos für junge Asylwerberinnen und Asylwerber einem interessierten Publikum vor.

Insbesondere der partizipative Prozess zur Erarbeitung der Videos fand dabei großen Anklang und wurde im Hinblick auf die Entwicklung ähnlicher Materialien in Deutschland diskutiert. Darüber hinaus wurde Lob für den Prozess und die Umsetzung der Videos ausgesprochen.

Auch in der nächsten Ausgabe des deutschen „Informationsdienst Migration, Flucht und Gesundheit“ wird das Kooperationsprojekt vorgestellt und die Videos beworben.

 

nähere Informationen zu den Kurzvideos „Gesund und krank in Österreich“

zur Nachlese des Kongresses Armut und Gesundheit 2018

 

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