Wiener Dialog Frauengesundheit

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Am 26. März lud der Wiener Dialog Frauengesundheit unter dem Titel „Gesundheitskompetenz in der Lebensphase Alter. Empirische Befunde und Herausforderungen“ zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Einen Überblick über empirische Befunde, die zeigen, wie wichtig die Stärkung der Gesundheitskompetenz in der Lebensphase Alter ist, gab die Leiterin des Bereichs Gesundheitskompetenz bei der Careum Stiftung in Zürich, Dominique Vogt, in ihrem einleitenden Fachvortrag.

Phänomen alternder Gesellschaften
Das Phänomen alternder Gesellschaften ist kein rein nationales, sondern lässt sich global beobachten. Die Zunahme der Lebenserwartung geht dabei aber nicht zwingend mit einer Zunahme an gesunden Lebensjahren einher. Denn besonders im hohen Alter steigt das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder chronischer Krankheiten. Häufig sind ältere Menschen von mehreren Erkrankungen gleichzeitig betroffen, leiden also unter Multimorbidität. „Ältere Menschen sind also besonders häufig in ihrem täglichen Leben vor die Herausforderung gestellt, komplexe Gesundheitsentscheidungen fällen zu müssen. Sie müssen sich dabei in einem zunehmend unübersichtlicher werdenden Gesundheitssystem zurechtfinden oder sich mit gesundheits- und krankheitsrelevanten Informationen auseinandersetzen – um nur einige der an sie gestellten Aufgaben zu nennen.“, betont Christina Dietscher, Vorsitzende der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz, BMASGK, im Rahmen der an den Fachvortrag anschließenden Podiumsdiskussion, die Zusammenhänge zwischen Alter und Gesundheitskompetenz.

„Ältere Menschen sind zunehmen gefordert, als Koproduzenten zu agieren. Sich also informiert an den Entscheidungen zu beteiligen und aktiv für Ihre Anliegen einzutreten. Die Erfüllung dieser Aufgabe hängt aber unmittelbar mit Gesundheitskompetenz zusammen. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz setzt genau hier an. Sie koordiniert , unterstützt und entwickelt die Umsetzung des Gesundheitsziels 3 „Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken“ weiter. Gemeinsam mit den ÖPGK-Mitgliederorganisationen und deren Maßnahmen leistet die Plattform einen wichtigen Beitrag, den die Stärkung der Gesundheitskompetenz ist nicht allein Aufgabe des Gesundheitswesens, sondern betrifft viele Bereiche unserer Gesellschaft, den nur gemeinsam können wir das Gesundheitsziel erreichen“, so Dietscher abschließend.

Weitere Informationen:

Webseite Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele der Stadt Wien

 

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29.03.2019

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