Rückblick und Unterlagen zum DNGK-Seminar „Umgang mit Falschnachrichten in Medien“

Am 25. September fand mit ca. 60 Teilnehmer/-innen das erste Webinar des Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz (DNGK) statt. Vier Expert/-innen aus Wissenschaft und Journalismus diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen Methoden, die notwendig sind, um Falschnachrichten als solche zu identifizieren und zu wiederlegen; wie Kooperationen gestärkt werden können und benötigte bzw. bereits vorhandenen Strukturen wurden dargestellt.

Doris Schaefer vom DNGK stellte die Ergebnisses eines rapid review in ihrem Beitrag „Falschnachrichten zu COVID-19 und anderen Gesundheitsthemen – wie häufig sind sie und wo tauchen sie auf?“ vor. Eva-Maria Blitzer ging in ihrem Vortrag der Frage nach „Hilft es, Falschnachrichten richtigzustellen und welche Möglichkeiten dazu gibt es?“.

Die wissenschaftliche und journalistische Perspektive in Bezug auf Faktenchecks als Mittel gegen Falschnachrichten wurde anhand von zwei konkreten Projekten dargestellt:  Bernd Kerschner  stellte die Arbeit der österreichischen evidenzbasierten Informationsplattform mit kostenlosem Anfrageservice „medizin-transparent.at“, die auch Mitglied der ÖPGK ist, vor. Diese bietet Bürger/-innen eine verlässliche Informationsquelle zur Überprüfung von Gesundheitsbehauptungen.

Die Arbeit des ersten gemeinnützigen Recherchezentrums im deutschsprachigen Raum „CORRECTIV“, das neben Faktenchecks auch die Medienkompetenz durch Bildungsprogramme fördert, wurde durch die Journalistin und Faktencheckerin Uschi Jonas vorgestellt.

 

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27.09.2020

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