Schlechte und gefährliche Gesundheitsinformationen. Wie sie erkannt und Patienten besser geschützt werden können.

Autorinnen/Autoren: Feldwisch-Drentrup, H., Kuhrt, N.
Herausgeber: Bertelsmann Stiftung
Erscheinungsjahr: 2019

Diese Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung fokussiert problematische Gesundheitsinformationen im Internet, die sich an Patientinnen und  Patienten oder Verbraucherinnen und Verbraucher richten. In Expertenrunden wurden Kriterien formuliert, die dabei helfen sollen, gefährliche Gesundheitsinformationen einzuordnen und in Folge zu erkennen, ob man als Akteurin oder Akteur dagegen aktiv werden sollte. Als Akteurinnen und Akteure werden in dem Zusammenhang verschiedene Gruppen identifiziert: von Politik, Behörden, Justiz und öffentlichen Institutionen über Patientenbeauftragte und Patientenschutzverbände bis hin zu Medien, Vereinen und Einzelpersonen.

Das neu entwickelte Kriterienraster enthält Kriterien zum Check der Korrektheit, der Transparenz und der Wirkungskraft einer Gesundheitsinformation. Das Raster wurde in einem ersten Feldversuch auf Praxistauglichkeit überprüft.

Fazit der Autorinnen/Autoren ist, dass es von vielen Seiten mehr und gezieltere Aktivitäten braucht, um schädlichen Gesundheitsinformationen im Internet im Sinne eines gesundheitlichen Verbraucherschutzes wirksam zu begegnen. Mögliche Strategien wurden erarbeitet und vorgestellt.

01.08.2019

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