Statements zu Gesundheitskompetenz


„Gesundheitskompetenz ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit.


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Sie hängt sowohl von unseren persönlichen Fähigkeiten ab, als auch von zahlreichen Rahmenbedingungen in der Gesellschaft und im Gesundheitssystem. Mit der ÖPGK leisten wir einen bundesweiten Beitrag zur Verbesserung der Chancen für gute Gesundheitskompetenz in allen Gruppen der Bevölkerung. Insbesondere setzen wir uns für den Einsatz und die Verbreitung qualitativ hochwertiger, gut verständlicher und leicht zugänglicher Gesundheitsinformationen sowie für gute Orientierung im Gesundheitssystem ein.“

Mag.a Dr.in Christina Dietscher
Abteilungsleiterin, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Vorsitzende der ÖPGK

„Vernetzung von Sozialem
und Gesundheit“


„Soziales und Gesundheit sind zwei Querschnittsmaterien, die in der Realität kaum trennbar sind. Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz fördert die Vernetzung beider Themen und das ist aus Sicht des Sozialministeriums der besondere Mehrwert daran.“

Mag.a Anna Riebenbauer
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Die Mitgliedervertreter/innen


„Die Regionalmedien stellen sich täglich der Verantwortung das Leben der österreichischen Bevölkerung zu verbessern.“


Johannes Oberndorfer

Die Förderung von Gesundheitskompetenz ist in der DNA des MINI MED Studiums seit seiner Gründung im Jahr 2000 fest verankert. Als führende unabhängige Gesundheitsveranstaltungsreihe mit circa 250 Vorträgen und circa 40.000 BesucherInnen pro Jahr wollen wir nicht nur Gesundheitswissen vermitteln, sondern Menschen dazu befähigen mündige PartnerInnen ihrer ÄrztInnen zu werden. Renommierte MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen unterstützen uns dabei, indem sie aktuelle Gesundheitsthemen laiengerecht vermitteln. Mehr zum Thema unter www.minimed.at/ueber-uns

Johannes Oberndorfer
Geschäftsführer der RMA Gesundheit GmbH

„Gesundheit entsteht dort, wo wir leben.“


Gerlinde Malli

Als Gestalter lokaler Lebenswelten sind Gemeinden unverzichtbare Partner, wenn es um die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung geht. Gemeinden haben die Chance, auf organisationaler Ebene wirksam zu werden und die Umgebung so zu gestalten, dass Orientierung und Zugang zu guten Gesundheitsinformationen erleichtert werden.

Mag.a Dr.in Gerlinde Malli
Styria vitalis

„Gesundheitskompetenz bedeutet, dass Patientinnen und Patienten mit dem guten Gefühl heimgehen, zu wissen, worum es geht und was die nächsten Schritte sein werden.“


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neunerhaus Arztpraxis und neunerhaus Zahnarztpraxis versorgen täglich neben PatientInnen aus der Wiener Wohnungslosenhilfe auch nicht versicherte Menschen aus EU-Staaten oder Menschen mit Fluchthintergrund. Für eine wirksame Behandlung ist das Sprachverständnis von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten gezielt am Abbau von sprachlichen Barrieren und berücksichtigen den kulturellen Hintergrund der PatientInnen hinsichtlich ihres Verständnisses von Krankheit und Gesundheit.

Mag.a Sandra Stuiber-Poirson
neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen

„Unser interdisziplinäres Team arbeitet in Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Gemeinden und Betrieben daran, Gesundheitskompetenz und Lebensqualität zu fördern.“


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Als gemeinnützige, unabhängige NPO arbeitet Styria vitalis seit 1972 daran, die Lebensqualität in der Steiermark zu erhöhen. Als Verantwortliche für den Bereich Kinder und Jugendliche ist mir die frühe Förderung von Gesundheitskompetenz ein besonderes Anliegen. Dafür muss auf zwei Ebenen interveniert werden: Junge Menschen sollten einerseits für die Zielgruppe verständlich aufbereitetes gesundheitsbezogenes Wissen zur Verfügung haben und dieses verstehen, kritisch hinterfragen und anwenden können, um später ein gesundes Leben führen zu können. Kindergärten und Schulen können hierbei Vermittlungsarbeit leisten und wir unterstützen sie dabei. Auf der strukturellen Ebene ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gesundheitskompetentes Verhalten ermöglichen, wie z.B. gesundes Essen und Trinken für alle verfügbar zu machen, Räume so zu gestalten, dass tägliche Bewegung möglich ist, Haltungen zu entwickeln, die Kinder und Jugendliche ermutigen, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Die ÖPGK leistet hierfür wichtige Lobbyarbeit, die ich gerne mit meiner Expertise und meinen inhaltlichen Schwerpunkten unterstütze.

Mag.a Dr.in Inge Zelinka-Roitner
Styria vitalis

Vertreterinnen und Vertreter der Vertragspartner der Bundes-Zielsteuerung


„Zentrale Fähigkeit für ein selbstbestimmtes Leben“


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Gesundheitskompetenz ist eine zentrale Fähigkeit für ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Zur Erlangung dieser Kompetenz ist einerseits das Individuum selbst und andererseits die Gesellschaft, insbesondere die Professionistinnen und Professionisten im Gesundheitswesen, verantwortlich. Die Einrichtung der ÖPGK leistet dazu einen bedeutenden Beitrag.“

Mag.a Monika Gebetsberger
PM.ME., Amt der Oberösterreichischen Landesregierung

„Lebenswelten und Gesundheitssystem verständlicher machen“


Dr. Josef Probst

„Seit 2010 arbeiten wir als Sozialversicherung partnerschaftlich mit Bund und Ländern an einer umfassenden Gesundheitsreform. Die Handlungsfelder zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz wurden durch die Gesundheitsziele aufgezeigt. Dabei geht es immer auch um die Fragen wie das System gestaltet ist und wie sich die Menschen darin zurechtfinden können. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz hat dabei immer zwei Seiten. Die Optimierung des Systems und die Stärkung der Kompetenz des Individuums.

Wir setzen bei der Idee an, dass man Systeme und Organisation so gestalten kann, dass sie für alle leicht zu verstehen sind. Einfache und verständliche Informationen, Leitsysteme und konkrete Orientierungssysteme sind hier konkrete Beispiele. Weiters versuchen wir mit gezielten Angeboten die Gesundheitskompetenz der Versicherten zu fördern. Beispiele hierfür sind die Broschüre „Kompetent als Patientin und Patient“ oder Gesundheitskompetenz-Coachings für Versicherte. Gesundheitskompetenz-Coaching fokussiert auf den Einzelnen und will den Versicherten in der Arzt/Patienten-Kommunikation und in der Bewertung von Informationen stärken.“

Dr. Josef Probst
Generaldirektor beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Vertreterinnen und Vertreter der Health in All Policy-Partner


„Lesekompetenz als wesentliche Voraussetzung“


„Health literacy hat als wesentliche Voraussetzung die reading literacy, Lesekompetenz, der im Bildungs- und Erziehungsauftrag der österreichischen Schule ein besonders hoher Stellenwert zukommt. Die ÖPGK ist ein Motor, um darüber hinaus durch gezielte Maßnahmen im Bildungsbereich auch zu größerer Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung beizutragen.“

Dr.in Elisabeth Wilkens
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

„Gemeinsam Gesundheitskompetenz vermitteln“


„Die Vermittlung von Gesundheitskompetenz an Kinder und Jugendliche ist nicht nur eine wichtige Aufgabe für Eltern. Es braucht eine Vielzahl von Vermittlerinnen/Vermittlern, wie Kindergarten, Schule und außerschulische Kinder- und Jugendarbeit. Die Plattform Gesundheitskompetenz bietet die Möglichkeit, dass sich diese Einrichtungen handlungs- und politikfeldübergreifend kennenlernen, voneinander lernen und im besten Fall sogar zusammenarbeiten.“

Robert Lender
Bundeskanzleramt, Sektion Jugend

„Als Kommunikationswissenschafterin sind Gesundheitskommunikation und Gesundheitsinformation für mich Herzensthemen.“


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Gesundheitskompetenz war ein wesentliches Anliegen der Frauengesundheitsbewegung, lange bevor es den Begriff gab. Das Frauengesundheitszentrum entwickelt konsequent zielgruppenspezifische Angebote, um die Health Literacy von Frauen und Männern zu stärken. Auch Health Literate Organizations sind regelmäßig Ziel von (Kooperations-)Projekten.

Mag.a Dr.in Felice Gallé
Frauengesundheitszentrum, Graz

„Die Jugendarbeit in Österreich fördert Gesundheit und schafft gesundheitskompetente Strukturen für Jugendliche und deren soziale Welten.“


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Jugendliche in Österreich, vor allem Mädchen und Burschen aus bildungsfernen und sozioökonomisch benachteiligten Lebenskontexten, weisen im Vergleich zu anderen Ländern der Europäischen Union eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Die Offene Jugendarbeit hat in Kooperation mit den Jugendinfos wesentliche Kriterien zur gesundheitskompetenten Jugendeinrichtung definiert und setzt diese systematisch um.

Mag.a Daniela Kern-Stoiber
MSc, bOJA – Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit