Selbsteinschätzungsinstrument für Gesundheitskompetenz in Gesundheitseinrichtungen – Kurzform für Teams.

Herausgeberinnen/Herausgeber: Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK)
Erscheinungsjahr: 2018

Das Selbsteinschätzungsinstrument für Gesundheitskompetenz in Gesundheitseinrichtungen soll Organisationen unterstützen, Gesundheitskompetenz als grundlegendes Organisationsziel einzuschätzen und systematisch zu verbessern. Dieses Tool wurde von der Arbeitsgruppe der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) auf Basis der internationalen Langfassung des Selbstbewertungsinstruments zum Wiener Konzept Gesundheitskompetenter Krankenbehandlungsorganisationen (WGKKO) entwickelt.

Die vorliegende Kurzform wurde in verschiedenen Einrichtungen und verschiedenen Teams getestet, aber soll als lebendes Dokument im Jahr 2020 in aktualisierter Fassung wieder herausgegeben werden. Daher wird um Rückmeldungen über Erfahrungen mit der praktischen Selbsteinschätzung an die Koordinationsstelle der ÖPGK, E-Mail: oepgk@goeg.at gebeten.

Das Instrument richtet sich insbesondere an Führungskräfte, Organisationsentwickler/-innen, Mitarbeiter/-innen in der Personalentwicklung und im Qualitätsmanagement. Einleitend werden grundlegende Definitionen und der Nutzen der Selbsteinschätzung für interessierte Organisationen vorgestellt. Es folgt eine kurze Anleitung mit zentralen Eckpunkten für den Einschätzungsprozess, für den Gebrauch des Tools und für die Umsetzung der Ergebnisse in Verbesserungsmaßnahmen.

Das Einschätzungstool selbst umfasst einen ersten Teil zu den Grunddaten der Organisation, die auch einen organisationsübergreifenden Vergleich realistisch bewerten helfen. Das Kernstück der Selbsteinschätzung folgt den 8 Standards für gesundheitskompetente Gesundheitseinrichtungen, die 2018 von der internationalen Arbeitsgruppe des Health Promoting Hospitals and Health Care Networks in der Langfassung vorgeschlagen wurden:

  1. Managementgrundsätze und Unternehmensstrukturen für Gesundheitskompetenz etablieren
  2. Materialien und Angebote partizipativ entwickeln und evaluieren
  3. Mitarbeiter/-innen für die gesundheitskompetente Kommunikation mit Patientinnen/Patienten qualifizieren
  4. Eine unterstützende Umwelt schaffen – Orientierung sicherstellen
  5. Mit Patientinnen/Patienten gesundheitskompetent kommunizieren
  6. Die Gesundheitskompetenz von Patientinnen/Patienten und deren Angehörigen über den Aufenthalt/Besuch hinaus verbessern
  7. Die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter/-innen verbessern
  8. Zur Gesundheitskompetenz in der Region beitragen

Abschließend bietet das Tool im Rahmen eines Glossars Erklärungen zu zentralen Begriffen und eine Literaturliste zur vertiefenden Weiterarbeit.

 

17.01.2019

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