Selbsteinschätzungsinstrument „Gesundheitskompetenter Betrieb“

Im Rahmen des Projekts GET – „Gesunde Entscheidungen treffen für Betriebe“ wurde ein Leitfaden entwickelt, der Betriebe im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf dem Weg hin zu einer gesundheitskompetenten Organisation unterstützen soll.

Teil dieses Leitfadens ist das Selbsteinschätzungsinstrument „Gesundheitskompetenter Betrieb“.

 

Die Selbsteinschätzung der Gesundheitskompetenz im Betrieb identifiziert Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenziale. Die Ergebnisse daraus sollen eine Grundlage darstellen, um gezielte Maßnahmen für die Entwicklung von Gesundheitskompetenz zu entwickeln.

Die Selbsteinschätzung soll auch dazu motivieren, sich mit dem Thema organisationale Gesundheitskompetenz auseinanderzusetzen: Was bedeutet es, ein „gesundheitskompetenter Betrieb“ zu sein, und welche Faktoren (im Selbsteinschätzungsinstrument „Standards“ genannt) sollten dabei erfüllt sein?

Das Selbsteinschätzungsinstrument für Betriebe basiert auf bewährten Gesundheitskompetenz-Standards für den Gesundheitsbereich. Zu jedem Standard gibt es eine kurze einleitende Zieldefinition und spezifische Indikatoren, deren aktueller Erfüllungsgrad im Betrieb eingeschätzt werden soll.

Die Standards lauten:

  • Standard 1: Betriebliche Strukturen für Gesundheitskompetenz aufbauen
  • Standard 2: Gesundheitsinformationen und –angebote partizipativ entwickeln.
  • Standard 3: Die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter/-innen verbessern
  • Standard 4: Eine unterstützende Umwelt schaffen – Orientierung sicherstellen
  • Standard 5: Zur Weiterentwicklung des Themas beitragen

 

Nach abgeschlossener Selbsteinschätzung wird deutlich, in welchen Bereichen bereits viele Indikatoren als weitgehend oder vollständig erfüllt eingeschätzt werden und in welchen Bereichen Entwicklungsbedarf hinsichtlich Gesundheitskompetenz im Betrieb besteht. Im Sinne des Qualitätszirkels (Plan – Do – Check – Act) kann auf dieser Grundlage ein Aktionsplan vereinbart und Bereiche ausgewählt werden, an denen konkret weitergearbeitet werden soll.

 

Weitere Informationen


 

Autorin: Lisa Gugglberger
Erstellt: 15.07.2020
15.07.2020

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