Für Ansprechpersonen in Gesundheitseinrichtungen
Gesundheitseinrichtungen sind weit mehr als Orte der medizinischen Behandlung – sie sind zentrale Schnittstellen für Kommunikation, Information und Beziehungsgestaltung. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung aktiv in ihre Strukturen einzubetten.
Die Förderung von Gesundheitskompetenz ist insbesondere für Gesundheitseinrichtungen wichtig, da dort überdurchschnittlich viele ältere und chronisch kranke Menschen – und damit Personen mit unterdurchschnittlicher Gesundheitskompetenz – versorgt werden müssen.
Die Gesundheitsförderung leistet einen zentralen Beitrag zur Stärkung von Gesundheitsressourcen und -potenzialen von Menschen. Sie geht über die reine Krankheitsbehandlung hinaus und setzt auf ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, das körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden einschließt. Gesundheitseinrichtungen sind für die Förderung der Gesundheit prädestiniert: Sie erreichen Menschen in sensiblen Lebensphasen und können sowohl durch gezielte Botschaften als auch durch förderliche Rahmenbedingungen die Gesundheit nachhaltig fördern.
Ziele des Lehrgangs
Der Lehrgang befähigt Mitarbeitende in Gesundheitseinrichtungen, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung nachhaltig in ihrer Organisation zu verankern. Der Lehrgang bietet praxisnahe Inhalte, die ohne großen Zusatzaufwand in den Arbeitsalltag integriert werden können. Für die Einrichtungen bedeutet das: bessere Versorgung, entlastete Mitarbeitende und eine klare Positionierung als zukunftsorientierte und patientenorientierte Institution.
Nutzen des Lehrgangs
Für Teilnehmer:innen
- Einzigartige Weiterbildung im Bereich Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung, inklusive Impulsworkshop zu herausfordernden Patient:innengesprächen
- Lernen von Expert:innen: Vortragende aus dem ONGKG, ÖPGK und relevanten Fachrichtungen
- Praxisnahes Wissen und Beispiele guter Praxis
- Vernetzungsmöglichkeit
Für Gesundheitseinrichtungen
- Nachhaltige Verankerung von Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung durch Aufbau von Wissen & Know-how innerhalb der Gesundheitseinrichtung
- Stärkung der Einrichtung als moderne, patientenorientierte Institution
- Schließung von Umsetzungslücken durch systematische Umsetzungsinstrument
- Entlastung und Orientierung für Mitarbeitende
Für wen ist der Lehrgang?
Der Lehrgang richtet sich an alle Interessent:innen, die österreichweit in Gesundheitseinrichtungen lt. KAKuG, §2 (allgemeine Krankenanstalten, Sonderkrankenanstalten, Pfleganstalten für chronisch Kranke, die ärztlicher Betreuung und besonderer Pflege bedürfen, Sanatorien, selbstständige Ambulatorien und militärische Krankenanstalten) tätig sind und sich in den Themen Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung vertiefen möchten.
Dies sind beispielsweise: Qualitätsmanagement-Beauftragte, Gesundheitsberufe (insb. Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, usw.), Führungskräfte und Entscheidungsträger:innen, Mitarbeitende in der Verwaltung, Gesundheitsförderungsbeauftragte, Personalentwickler:innen und BGM-Verantwortliche
Faktenbox
- Kosten: Die Kosten für den Lehrgang werden zu 100 % aus Mitteln der Agenda Gesundheitsförderung übernommen (exklusive Reise- und Übernachtungskosten der TN)
- Dauer: 3 Monate von März bis Juni 2026
- Umfang: 17 Einheiten, 4 Präsenztage (Wien und Gmunden) und 7 Onlinetermine
- Maximal 30 Teilnehmer:innen; eine Person pro Gesundheitseinrichtung
Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an: LehrgangGKGF@goeg.at