ÖPGK-Roadshow zu Gast im Bundeskanzleramt (Sektion V)

„Um Synergien zwischen Jugend- und Familienpolitik, Gesundheit und Gesundheitskompetenz und Möglichkeiten zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu diskutieren, lud das Kompetenzzentrum Jugend des Bundeskanzleramtes zu einem Meinungsaustausch auf Expertenebene in Form einer ÖPGK-Roadshow.“, so die Vorsitzende der ÖPGK, Dr. Christina Dietscher, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

 

Die ÖPGK-Roadshow


Da viele Bedingungen für gute Gesundheitskompetenz außerhalb des „klassischen“ Gesundheitssektors geschaffen werden, startete die ÖPGK 2018 mit der Idee, ihr Expertenwissen direkt zu den Health in all Policy-Partnern, zu tragen. Dafür wurde das Format der Roadshow entwickelt.

Ziele der Roadshow sind unter anderem Akteurinnen und Akteure auf Bundes- und Landesebene aus allen Ressorts bezüglich ihrer möglichen Beiträge zur Gesundheitskompetenz zu sensibilisieren und allenfalls auf dieser Basis zur Durchführung neuer Maßnahmen zur Steigerung der Gesundheitskompetenz zu ermutigen. In diesem Sinne versteht sich die Roadshow als Angebot maßgeschneiderter Workshops, die auf die jeweiligen setting-spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten werden.

 

Die Sektion V – Familien und Jugend im Bundeskanzleramt


Am Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Sektion V – Familien und Jugend teil. Anknüpfungspunkte zu Gesundheitskompetenz wurde aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe, Elternbildung, Familienberatung, nationalen Jugendpolitik sowie der Österreichischen Jugendstrategie erörtert. Im Rahmen der Roadshow konnten Überschneidungen zu den ÖPGK Schwerpunkten „Gute Gesundheitsinformation“ und „Digitalisierung“ identifiziert werden. Auch die weitere Bekanntmachung der ÖPGK im Rahmen von familien- und jugendpolitischen Strukturen, beispielsweise in der verbandlichen Jugendarbeit sowie dem Bereich der Elternbildung, wurden thematisiert.

Querschnittsmaterien wie Gesundheitskompetenz und Jugendpolitik bedürfen der Zusammenarbeit und Einbeziehung vieler unterschiedlicher Expertisen und Fachbereiche. Der Workshop bot gute Anregungen und viel Platz zum Austausch um Gesundheitskompetenz ins Bewusstsein aller Beteiligten zu rücken. „Aus den Erfahrungen der Österreichischen Jugendstrategie, die ressortspezifische und –übergreifende Ziele für junge Menschen in Österreich vorsieht, zeigt sich, dass durch einen gemeinsamen Wissensstand sowie der transparenten Darstellung von Aktivitäten neue Möglichkeiten und Chancen für Kooperationen entstehen können“, so Regierungsrat Robert Lender, Leiter des Kompetenzzentrums Jugend im Bundeskanzleramt.

„Eine allgemeine Einführung in das weite Themenfeld Gesundheitskompetenz mit dem Fokus auf die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Settings „Familien“ und „Kinder und Jugendliche“ standen neben einem gemeinsamen Austausch zu vielen praxisnahen Beispielen auf der umfangreichen Tagesordnung.“, fasst Peter Nowak, Abteilungsleiter, GÖG, seinen Einführungsvortrag zusammen.

Nach der erfolgreichen Roadshow im Bundeskanzleramt gibt die Vorsitzende der ÖPGK, Christina Dietscher, abschließend einen Ausblick auf weitere Termine: „Wir führen derzeit Gespräche mit weiteren Partnern – Ländern wie Ministerien –  um im Herbst noch weitere Roadshow-Termine durchzuführen und bereits vorhandene Beiträge in laufenden Projekten besser sichtbar zu machen und Benefits für die Ziele der vielfältigen Partner zu entdecken.

 

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05.06.2019

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