Die gesundheitskompetente Sozialversicherung

Langtitel: Stärkung der Gesundheitskompetenz auf Verhältnisebene - Die gesundheitskompetente Sozialversicherung
Einrichtung: Österreichische Gesundheitskasse
Zuständiger Leiter: Generaldirektor Mag. Bernhard Wurzer
Website der Einrichtung: www.gesundheitskasse.at
Maßnahmenkoordinatorin: Mag. Romana Ruda
E-Mail-Adresse: romana.ruda@oegk.at
(geplante) Laufzeit: ab 1. Jänner 2018
Status: laufend

Zielsetzung der Maßnahme:


Unter der Berücksichtigung der Handlungsfelder der SV-Methodenbox sollen Informationen der ÖGK für die Versicherten und Patient/innen leicht verständlich aufbereitet werden.

Exkurs: Handlungsfelder der SV-Methodenbox:

  • Verständliche Informationsmaterialien
  • Orientierungshilfe
  • Einbeziehung der Zielgruppe
  • Schulungen der Mitarbeiter/innen
  • Effektive Kommunikation

Messgrößen/Indikatoren

Dies wird durch mehrere Maßnahmen erreicht, einige Beispiele wie folgt:

  • Übersetzung von schriftlichen Informationen in Leichter Lesen
  • Darstellung wichtiger Inhalte in Erklär-Videos
  • Schulungen der MA um in einfacherer Sprache formulieren zu können
  • Überarbeitung der Beschilderung in den Gesundheitseinrichtungen unter Einbeziehung der Zielgruppe
  • Aufbau einer Kundenbefragungskompetenzstelle

Ausgangslage:


Aus gesundheitspolitischer Sicht ist es problematisch, dass ein wesentlicher Teil der österreichischen Bevölkerung bei der Suche nach Informationen zu Gesundheitsfragen oder Krankheitssymptomen Schwierigkeiten hat. In der Literatur werden vor allem Frauen und Männer mit einem geringen sozioökonomischen Status als vulnerable Gruppe für eine niedrige Gesundheitskompetenz beschrieben. Die Österreichische Gesundheitskasse möchte die Gesundheitskompetenz ihrer Versicherten stärken und setzt dafür Maßnahmen auf Verhältnis- und auf Verhaltensebene. Der vorliegende Antrag beschreibt die Maßnahmen, die die Österreichische Gesundheitskasse gemeinsam mit Kooperationspartnern auf Verhältnisebene anbietet.

 

Methodik:


Es werden sowohl Unterstützungsleistungen von externen Anbieter/innen hinzugezogen, als auch das Know-How durch Schulungen ins Unternehmen geholt.

 

Beitrag zum Wirkungsziel 1:


Die ÖGK will sich im Allgemeinen, sowie ihre eigenen stationären und ambulanten Einrichtungen im Speziellen, zu gesundheitskompetenten Organisationen entwickeln.

 

Beitrag zum Wirkungsziel 2:


Die ÖGK strebt an, den Versicherten den Zugang zu, das Verständnis von sowie die Bewertung und die Anwendung von Gesundheitsinformationen zu erleichtern. Sie reduziert Barrieren, welche die Orientierung im Gesundheits- und Sozialversicherungssystem erschweren und macht eigene Produkte und Dienstleistungen einfacher verständlich und nutzbar.

 

Zielgruppen:


Zielgruppen im Setting Gesundheits- und Sozialwesen / (öffentliche) Dienstleistungen und Versicherte.

04.06.2019

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