In heimischen Psychiatrien gibt es ein häufiges Phänomen, welches gemeinhin als „Drehtür-Effekt“ bekannt ist. Es beschreibt den Fall, dass Patientinnen und Patienten nach einem stationären Aufenthalt und abgeschlossener Therapie nach Hause entlassen werden – die Stabilität zu Hause allerdings nicht lange währt und die Person kurze Zeit später wieder zurückkehrt. In der Klinik müssen diese Menschen dann wieder vorne starten.
Mit dem Beitrag „Haustür statt Drehtür – Wie Hausbesuche bei Menschen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig Lebensqualität und Stabilität bewirken“ für die Ö1-Sendung „Moment“ erzählt Miriam Steiner von einem Projekt, das eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen leistet.