Jahresbericht 2016: Die ÖPGK wächst weiter

Die Plattform Gesundheitskompetenz bündelt erfolgreich Mitglieder und Maßnahmen für die Stärkung der Gesundheitskompetenz in Österreich. Das zeigt der Jahresbericht 2016. Die ebenfalls im Vorjahr durchgeführte externe Evaluation bestätigt zudem den aktiven Aufbau der ÖPGK.

Es ist ein erfreuliches Ergebnis, wenn die Zahl der Mitglieder steigt und zusätzlich auch jene der in Umsetzung befindlichen Maßnahmen. Eine Bilanz, die sich im eben erschienenen Jahresbericht der ÖPGK nachlesen lässt: Startete die Plattform 2015 mit vier Mitgliedern so sind es Ende 2016 bereits 25. Die Zahl der Maßnahmen stieg von vier auf 22. Besonders die Vernetzung der ÖPGK-Mitglieder untereinander und der Austausch mit interessierten Personen und Organisationen werden als wesentliche Vorteile gesehen.

Die Plattform setzt zudem auf Wissensvermittlung und -verbreitung in unterschiedlichen Medien und Kanälen, um Gesundheitskompetenz nicht nur individuell, sondern auch im Gesundheitssystem und in Organisationen zu verankern. Neben der Webseite und dem regelmäßigen Newsletter baut die ÖPGK vor allem auf den persönlichen Austausch in Workshops und bei der jährlichen Konferenz. Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens wurden auf der 2. ÖPGK-Konferenz begrüßt, so der Jahresbericht.
2017 wird die Konferenz zum Thema „Gesundheit, aber klar! Gute Informationen, gute Gespräche -Werkzeuge für mehr Gesundheitskompetenz“ Ende November in Linz stattfinden.

Austausch und Zusammenarbeit werden aber nicht nur zwischen den Mitgliedern gefördert, sondern auch auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene gelebt. Das intersektorale besetzte Kern–Team stärkt gemäß dem HiAP-Ansatz das Bewusstsein für das Thema Gesundheitskompetenz in den unterschiedlichen politischen Bereichen.

Der Kommunikationsschwerpunkt, der 2016 mit der „Strategie zur Verbesserung der Gesprächsqualität in der Krankenversorgung“ begonnen wurde, wird auch 2017 mit der „Guten Gesundheitsinformation Österreich“ und der „Gesprächsqualität im Gesundheitssystem“ aktiv fortgesetzt.

 

 

 

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