Gute Gesundheitsinformationen für Frauen und Mädchen

coverfoto leporello c frauengesundheitszentrum

Das Frauengesundheitszentrum in Graz ist mit dem Projekt „Gesundheitskompetent mit Brustkrebs leben“ Mitglied der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK).

Ziel des Projekts ist die Gesundheitskompetenz von Brustkrebspatientinnen zu fördern, ihnen evidenzbasierte, verständliche Materialien und Quellen zur Verfügung zu stellen und sie zu stärken, selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umzugehen und informiert mitzuentscheiden. Das Projekt soll zudem Raum für Erfahrungsaustausch unter Patientinnen bieten.

„Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen in Österreich. Frauen, die mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert sind, haben hohe Informationsbedürfnisse, die sich im Verlauf der Erkrankung verändern, aber nicht weniger werden. Leider sind Gesundheitsinformationen die den Qualitätskriterien der Guten Gesundheitsinformation Österreich entsprechen, immer noch rar. Daher setzen wir uns kontinuierlich für bessere Qualität der Informationen in Österreich ein“, erklärt Felice Gallé, Mitglied der Geschäftsführung des Frauengesundheitszentrum sowie der ÖPGK-Arbeitsgruppe Gute Gesundheitsinformation.

Einsatz für Gute Gesundheitsinformation

Als unabhängiger gemeinnütziger Verein vertritt das Frauengesundheitszentrum seit seiner Gründung im Jahr 1993 die Gesundheitsinteresse von Frauen und Mädchen und ist seit 2014 aktives Mitglied der Österreichischen Plattform für Gesundheitskompetenz (ÖPGK). „Von dieser breiten inhaltlichen Expertise in Kombination mit dem Erfahrungswissen aus der täglichen Praxisarbeit, profitiert nicht zu Letzt auch die ÖPGK – etwa in Form von Fachbeiträgen im Rahmen von Plattform-Veranstaltungen und durch die Mitwirkung des Frauengesundheitszentrums in ÖPGK-Arbeitsgruppen“, betont Christina Dietscher, Vorsitzende der ÖPGK.

Der kürzlich präsentierte Jahresbericht 2019 gibt einen guten Überblick über die zahlreichen Aktivitäten zu Guter Gesundheitsinformation und weitere wichtigen Initiativen des Frauengesundheitszentrums. „Rückschau zu halten in Zeiten der Veränderung und Unsicherheit durch eine Pandemie wie Covid-19 ist für eine Organisation nicht einfach. Angebote müssen neu gedacht und entwickelt werden und laufend an den Bedarf der Frauen und Mädchen angepasst werden. Ihre Situation hat sich nicht verbessert — zeigt sich doch im Ausnahmezustand oft noch stärker, in welchen Bereichen es Ungleichheit gibt und wo Handlungsbedarf akut ist. Wir sehen das als Auftrag dranzubleiben“, sind sich die Geschäftsführerinnen, (v.l.n.r.) Felice Gallé, Renate Gruber und Christine Hirtl, mit Blick auf das vergangene Jahr und die Zukunft des Frauengesundheitszentrums, einig.

2018 geschaeftsfuehrung credits grazer woche
Die Geschäftsführerinnen (v.l.n.r.) Felice Gallé, Renate Gruber und Christine Hirtl, credits: grazer woche

cover jahresbericht fgz c frauengesundheitszentrum
Cover des Jahresbericht 2019, credits: Frauengesundheitszentrum

Weitere Informationen


Autorin: Jennifer Sommer
Erstellt: 25.06.2020
25.06.2020

Diesen Beitrag fand ich ...

4 0
Ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Bitte informieren Sie uns unter oepgk@goeg.at.
« zurück