Gesundheitskompetenz der oberösterreichischen Patientinnen/Patienten stärken

Einrichtung: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
zuständiger Leiter: Dr. Matthias Stöger, Leiter der Abteilung Gesundheit
Website der Einrichtung: www.land-oberoesterreich.gv.at
Maßnahmenkoordinator/in: LSD Dr. Georg Palmisano, Mag.a Monika Gebetsberger
(geplante) Laufzeit: 21. Jänner 2016 bis 1. März 2018
Status: abgeschlossen

Zielsetzung der Maßnahme:


Das Ziel ist eine von Expertinnen/Experten aus den oberösterreichischen Krankenanstalten verschriftlichte Strategie von bereits durchgeführten und von empfohlenen, anzustrebenden Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation – vor allem zwischen Gesundheitspersonal und Patientinnen/Patienten und ggf. eine Adaptierung von Strukturen und Prozessen.

 

Ausgangslage:


Im Zuge der Umsetzung des Rahmen-Gesundheitsziels 3 „Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken“, Wirkungsziel 1: „Das Gesundheitssystem unter Einbeziehung der Beteiligten und Betroffenen gesundheitskompetenter machen“, haben wir in Oberösterreich (OÖ) seitens des Landes verschiedene Schritte geplant. Im Mai 2015 wurde von der Johannes Kepler Universität die vom Land OÖ beauftragte Studie über die Gesundheitskompetenz der oberösterreichischen Bevölkerung präsentiert. Fazit war auch hier, dass Maßnahmen für ein verständlicheres Gesundheitssystem für sinnvoll erachtet werden. In der Kommunikation mit Patientinnen ist auf deren Heterogenität und den damit unterschiedlichen Bedürfnissen vermehrt zu achten.

 

Methodik:


Wir haben uns entschlossen, das Thema „Kommunikation zwischen Gesundheitspersonal und Patientinnen/Patienten“ mit entsendeten Vertreterinnen/Vertretern aus den oberösterreichischen Krankenanstalten in Form von 8 halbtägigen, moderierten Workshops über 2 Jahre zu bearbeiten. Es nehmen 20 Personen aus dem ärztlichen, pflegerischen, psychologischen sowie Verwaltungsbereich teil. Bei jedem Workshop referiert mindestens eine externe Expertin/ ein externer Experte zu unterschiedlichen Facetten der Gesundheitskompetenz/Kommunikationsqualität, aber auch zu Umsetzung bzw. Implementierung von Maßnahmen. Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer werden zudem angehalten, sich zwischen den Workshops mit verschiedenen Fragestellungen zur Thematik auseinanderzusetzen. Am Ende des Prozesses sollen erfolgreiche, bereits implementierte sowie geplante Maßnahmen zu einer Empfehlung für eine Strategie für die oberösterreichischen Krankenanstalten zusammengeführt und aufgelegt werden.

 

Beitrag zum Wirkungsziel 1:


Die Qualität der Kommunikation und Information in der Krankenversorgung weiterentwickeln.

 

Beitrag zum Wirkungsziel 2:


Durch verbesserte Gesprächsqualität die Patientinnen/Patienten in allen oberösterreichischen Krankenhäusern in der Entwicklung ihrer Gesundheitskompetenz unterstützen.

11.10.2018

Diesen Beitrag fand ich ...

0 0
Ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Bitte informieren Sie uns unter oepgk@goeg.at.