Gesundheitskompetenz als Hebel zur Verhinderung und Kontrolle von NCDs

Am 17. und 18.1.2019 fand ein Workshop der WHO-Europa zu Gesundheitskompetenz und nichtübertragbaren Erkrankungen in Lissabon statt. Die Vorsitzende des ÖPGK-Kern-Teams, Dr.in Christina Dietscher, war gemeinsam mit Univ. Prof. i. R. Dr. Jürgen Pelikan, GÖG, eingeladen, in diesem Rahmen das von Österreich koordinierte Aktionsnetzwerk zur Gesundheitskompetenzmessung M-POHL unter Schirmherrschaft der „European Health Information Initiative“ (EHII) von WHO-Europa vorzustellen, das noch heuer eine zweite europäisch-vergleichende Messung zur Gesundheitskompetenz mit voraussichtlich 10 bis 14 teilnehmenden Staaten starten wird. Der Vortrag stieß auf sehr positives Echo.

Der Workshop ist als wichtiger Impuls der WHO-Europa für die Bewusstmachung der Bedeutung von Gesundheitskompetenz für Gesundheit und Lebensqualität zu verstehen. So wurde im Rahmen des Workshops neben dem bereits laufenden M-POHL Netzwerk ein zweites WHO-Euro-Netzwerk auf den Weg gebracht, das in Ergänzung zur Messung durch M-POHL auf regionaler und lokaler Ebene die Implementierung spezifischer Umsetzungsmaßnahmen vorsieht. Österreich hat in Bezug auf Umsetzungsmaßnahmen zur Gesundheitskompetenz bereits einiges anzubieten. Dr.in Bente Mikkelsen, Leiterin der Abteilung für Nicht Übertragbare Krankheiten der WHO-Europa, lobte ausdrücklich die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich Gesundheitskompetenz.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.euro.who.int/en/media-centre/events/events/2019/01/health-literacy-as-a-lever-to-prevent-and-control-ncds-workshop-in-portugal

 

Zum Artikel International präsent mit Gesundheitskompetenz

Zum Artikel Europäisches WHO-Netzwerk zur Messung von Gesundheitskompetenz erfolgreich gestartet

01.02.2019

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