Gesundheitskompetent dazugehören

Logo mit Haus und Schriftzug "Auf gesunde Nachbarschaft!"

Gesundheitskompetenz in der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“

Die Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ des Fonds Gesundes Österreich läuft seit 2012 und hat seither in mehreren Phasen erfolgreich gezeigt, wie das gesundheitsfördernde Miteinander in Gemeinden, Städten und Regionen gezielt unterstützt und befördert werden kann.

In der aktuellen Phase (seit 2018) steht die Zielgruppe der älteren Menschen im Mittelpunkt. Sieben Projektteams in insgesamt fünf Bundesländern setzen innovative Maßnahmen zur Förderung der sozialen Teilhabe von Älteren in Nachbarschaften um.

Gemeinsam gesundheitskompetent

Das Thema Gesundheitskompetenz spielt in der Initiative eine wichtige Rolle. Nicht nur auf der Ebene der beteiligten Organisationen selbst (organisationale Gesundheitskompetenz), sondern vor allem auch auf der Ebene der Zielgruppe. Immerhin zeigen Studien, dass durch gemeinschaftliches Lernen (z.B. mit Peers) und gegenseitige soziale Unterstützung die Fähigkeit von älteren Frauen und Männern gestärkt werden kann, Informationen zum Thema Gesundheit zu verstehen, zu beurteilen und entsprechende Entscheidungen zu treffen.[1]

In den „Auf gesunde Nachbarschaft!“-Projekten werden genau diese guten Rahmenbedingungen für gesundheitskompetentes Entscheiden und Handeln – nämlich gemeinsame Aktivitäten, gemeinschaftliches Lernen, gegenseitige Unterstützung – ermöglicht und gefördert. Darüber hinaus werden diese Aktivitäten mit ganz konkreten Angeboten zur Förderung der Gesundheitskompetenz (z.B. Vorträge, Schulungen, gemeinsame Auseinandersetzung mit bestehenden Informationsmaterialien, Bereitstellung von neuen Infotools) verzahnt.

Gesunde Nachbarschaft verbindet!

Die COVID-19-Pandemie stellt uns alle, aber vor allem auch die Zielgruppe der Initiative, vor große Herausforderungen. Um diese und andere vulnerable Zielgruppen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, wurde der Fonds Gesundes Österreich im Rahmen von „Auf gesunde Nachbarschaft!“ zusätzlich mit der Förderaktion „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“ aktiv. Menschen, die von Einsamkeit und Isolation bedroht/betroffen und von der aktuellen Situation verunsichert sind, werden mit präventiven Anrufen und anderen Angeboten unterstützt. Die direkten Kontakte mit den Betroffenen werden auch dazu genutzt, gute Gesundheitsinformation rund um COVID-19 weiterzugeben, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren und Ängste abzubauen. 21 Projekte in sechs Bundesländern setzen hier jeweils unterschiedliche Schwerpunkte.

Mehr Informationen zu „Auf gesunde Nachbarschaft!“ und die Förderaktion „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“ finden Sie auf www.gesunde-nachbarschaft.at.

Schriftzug „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“ auf blauem Hintergrund. Grafiken zeigen Menschen und Hände, die miteinander über Telefon, Email etc. kommunizieren.

Weitere Informationen


 

Quellenangaben: [1] De Wit, Lisbeth; Fenenga, Christine; Giammarchi, Cinzia; di Furia, Lucia; Hutter, Inge; de Winter, Andrea; Mei- jering, Louise (2017): Community-based initiatives improving critical health literacy: a systematic review and meta-synthesis of qualitative evidence, in: BMC Public Health, Vol. 18.

Autorinnen: 
Mag.a Yvonne Giedenbacher (für die Teams der Initiative)
Mag.a Gerlinde Rohrauer-Näf, MPH (Leiterin der Förderaktion „Gesunde Nachbarschaft verbindet!“, FGÖ) und 
Aida Tanios, BA, MA (Leiterin der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“, FGÖ)
Erstellt: 23.10.2020
23.10.2020

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