Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Gesundheitskompetenz – der Beitrag der Selbsthilfe zur Gesundheitsbildung des Einzelnen und der Bevölkerung

Referenz: Kofahl C. (2022) Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Gesundheitskompetenz – der Beitrag der Selbsthilfe zur Gesundheitsbildung des Einzelnen und der Bevölkerung. In: Rathmann K., Dadaczynski K., Okan O., Messer M. (eds) Gesundheitskompetenz. Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-62800-3_29-1

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Zusammenfassung

Die gemeinschaftliche gesundheitsbezogene Selbsthilfe trägt mit ihren Aktivitäten und Angeboten erheblich zur Steigerung der Gesundheitskompetenz von chronisch kranken und behinderten Menschen und ihren Angehörigen bei. Auf der Mikro-Ebene adressiert der „Lernort Selbsthilfe“ die verschiedenen Gesundheitskompetenz-Dimensionen durch Aufbereitung relevanter Informationen, Beratung und Vermittlung von Hilfen und vor allem durch die Interaktion zwischen Gleichbetroffenen in Selbsthilfegruppen. Die Erhöhung von Wissen, Verhalten, Motivation und Selbstwirksamkeit sind Ziele in der Selbsthilfearbeit, die die Krankheitsbewältigung durch besseres Selbstmanagement sowie Interaktions- und Navigationskompetenz fördern. Auf der Meso- und Makro-Ebene engagieren sich die Selbsthilfevereinigungen in kommunalen wie Bundes-Gremien, um die Versorgungsysteme in Richtung Patientenorientierung und Selbsthilfefreundlichkeit zu verbessern, wodurch sich auch Gesundheitskompetenz leichter entfalten kann.

13.12.2021
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