Hintergrund & Zielsetzung

Die Initiative zur Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) entstand 2013 im Zuge der Gesundheitsziele und der Gesundheitsreform. 2014 konkretisierten die Gremien der Zielsteuerung-Gesundheit die Ziele, Aufgaben und Arbeitsweise der ÖPGK.

Die Einrichtung der ÖPGK wurde Ende 2014 von der Bundesgesundheitskommission (BGK) anhand des Konzeptes „Empfehlungen zur Einrichtung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK)“ beschlossen und im Jahr 2016 evaluiert.

Zu den Empfehlungen zur Einrichtung der Österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK)

Zum Evaluationsbericht der ÖPGK

Zur Zusammenfassung des Evaluationsberichts der ÖPGK

Ziele der ÖPGK

Die Gesundheitskompetenz von Menschen zu erhöhen, ist wichtig für Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention und -behandlung. Das österreichische Gesundheitsziel 3 sowie die Gesundheitsreform haben sich daher die Verbesserung der Gesundheitskompetenz zum Ziel gesetzt. Weitere Informationen zur Gesundheitsreform – und zur Zielsteuerung-Gesundheit finden Sie auf gesundheit.gv.at.

Die ÖPGK unterstützt bundesweit die Erreichung folgender drei Wirkungsziele:

  • Wirkungsziel 1: Das Gesundheitssystem unter Einbeziehung der Beteiligten und Betroffenen gesundheitskompetenter machen.
  • Wirkungsziel 2: Die persönliche Gesundheitskompetenz unter Berücksichtigung von vulnerablen Gruppen stärken.
  • Wirkungsziel 3: Gesundheitskompetenz im Dienstleistungs- und Produktionssektor verankern.

Im Zentrum der Wirkungsziele stehen sowohl die Menschen als auch das Gesundheitssystem. Partizipation, das Einbeziehen aller Beteiligten in den Prozess, ist dabei wichtig. Das Stärken der persönlichen Gesundheitskompetenz, der individuellen Definition von Gesundheit und Lebensqualität, insbesondere bei vulnerablen bzw. unterstützungsbedürftigen Gruppen, ist ein weiteres definiertes Wirkungsziel. Nicht zuletzt soll Gesundheitskompetenz auch im Dienstleistungs- und Produktionssektor verankert werden.