Wissenschaft

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Die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich über die Corona-Pandemie gut oder sogar sehr gut informiert. Das ergibt eine repräsentative Befragung die im Auftrag des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung der Universität Bielefeld und des Department of Public Health and Education der Hertie School of Governance in Berlin vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Das Forschungsteam bestehend aus Doris Schaeffer, Ullrich Bauer, Klaus Hurrelmann, Eva-Maria Berens und Steffen De Sombre und Orkan Okan betont anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse: „Diese müssten vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass Informationen zum Coronavirus den Lebensalltag gegenwärtig sozial und digital vollumfänglich durchdringen und eine hohe Alltagsrelevanz besitzen. Gesundheitskompetenz in der Corona-Krise darf daher nicht vernachlässigt werden, denn Informationen sind allgegenwärtig.
21.04.2020
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In an article for The Lancet, Leena Paakkari and Orkan Okan discuss health literacy as an underestimated problem in times of COVID-19:  “The development of health literacy is even more topical than ever to prepare individuals for situations that require rapid reaction. Above all, health literacy should be seen in relation to social responsibility and solidarity, and is needed from both people in need of information and services and the individuals who provide them and assure their accessibility for the general population.”
21.04.2020
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Kinder und Jugendliche wachsen heutzutage in einer Welt auf, in der digitale Medien einen hohen Stellenwert einnehmen. Die Verfügbarkeit von digitalen Endgeräten macht es möglich, dass gesundheitsbezogene Informationen im world wide web nur einen Mausklick entfernt und zu jeder Tageszeit abrufbar sind. Zugleich werden Konsumenten zu aktiv Beitragenden, was zu einer Informationsvielfalt geführt hat. Wie gehen Heranwachsende mit diesen Möglichkeiten um? Wie steht es um die Fähigkeit von Jugendlichen, digitale Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, kritisch zu reflektieren und auf die eigene Gesundheit zu übertragen?
20.03.2020
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In der Oktober Ausgabe der Zeitschrift „Health Promotion International“ beschreibt Lisa Gugglberger die facettenreiche Beziehung zwischen Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz. Beide Konzepte sind in den 1980er Jahren entstanden – während Gesundheitsförderung sich stärker auf Chancengleichheit, Empowerment und Partizipation konzentriert hat, war Gesundheitskompetenz vorerst stärker im medizinischen Feld verankert, mit dem Ziel die Compliance von Patientinnen und Patienten (d. h. die Befolgung von Anweisungen wie die Medikamenteneinnahme) zu verbessern.
29.11.2019